23. Sep. 2013
Erste Pleite im zweiten Spiel
In der Handball-Landesliga musste die Reserve des VfL Gladbeck in Wellinghofen die erste Saisonniederlage einstecken. VfL-Trainer Kai Brockmann möchte seine Mannen demnächst „abgezockter“ sehen.
Am zweiten Spieltag der neuen Saison setzte es für die Handball-Reserve des VfL Gladbeck in der Landesliga die erste Pleite. Die Rothemden mussten sich im Auswärtsspiel bei TuS Wellinghofen mit 30:37 (11:14) geschlagen geben, wobei das Ergebnis am Ende höher ausfiel als es der Spielverlauf hergab.
TuS Wellinghofen – VfL Gladbeck II 37:30 (14:11)
VfL: Schmidt, Wieck (2), Steinbach (4), Worecki (2), Tolstych (3), Sysnaiske (1), J. Dommann (8), Le. Dommann (4/3), Möllensiep (3), Koenig (3), Kryczun, Friemel, Lu. Dommann, Hinz
Denn die Gäste erwischten den besseren Start und gingen sofort in Führung. Doch die TuS, die letztes Jahr noch unter dem Namen HC Dortmund-Süd in der Landesliga spielte, schlug zurück und erspielte sich zur Pause eine 14:11-Führung. Dabei war es vor allem VfL-Keeper Michael Schmidt und seinen Paraden zu verdanken, dass die Rot-Weißen „nur“ mit drei Toren in Rückstand lagen. Das Team von Trainer Kai Brockmann kam gut aus der Kabine und konnte sich erneut einen Vorsprung erspielen, doch in der 45. Minute erfolgte der Bruch. Plötzlich lief nicht mehr viel zusammen bei den Gästen, die Angriffe wurden zu überhastet und ungenau abgeschlossen.
Brockmann erwartet eine Reaktion
In der Defensive kassierte man im Gegenzug viele schnelle Tore. Als dann noch die offensive Manndeckung fehlschlug und die Schiedsrichter zwei rüde Fouls nicht mit der Roten Karte bestraften, war die 30:37-Pleite besiegelt.
„Wir müssen Lehren aus diesem Spiel ziehen und abgezockter sein. Das erwarte ich als Reaktion von der Mannschaft. Denn chancenlos waren wir hier sicher nicht“, lautete Brockmanns Fazit.
Quelle | WAZ, Sebastian Himmelseher
22. Apr. 2013
VfL Gladbeck II feiert Klassenerhalt
Der VfL Gladbeck II kann doch noch gewinnen. Im Landesliga-Heimspiel gegen SG HC Dortmund-Süd feierte das Team einen in der Höhe durchaus überraschenden 42:30-Sieg gegen den Tabellenfünften. Damit ist der Klassenerhalt geschafft. Denn die Konkurrenten im Abstiegskampf können sich die Punkte nächste Woche im direkten Duell nur gegenseitig wegnehmen.
VfL Gladbeck II – SG HC Dortmund-Süd 42:30 (21:13)
VfL: Schmidt, Korona, J. Dommann (7/1), Kupries (3), Brandhorst (8/5), Möllensiep (5), Wieck (1), Weinhold (1), Friemel (3), Günther (1), Le. Dommann (1), Steinbach (7), Lüning (5).
Ausschlaggebend für den Erfolg war zweifelsohne der perfekte Start: Nach fünf Minuten stand es schon 5:0, nicht zuletzt dank eines überragenden Michael Schmidt im Tor. Die Dortmunder, für die es weder um Auf- noch um den Abstieg geht, schienen förmlich überrannt. Trotz einer kurzen Schwächephase hielt die Brockmann-Sieben den Vorsprung. Das 21:13 nach 30 Minuten war die Vorentscheidung.
Dieser Eindruck bestätigte sich dann in der zweiten Hälfte, in der es für die Hausherren, die von Steffen Lüning und Frederik Steinbach aus der ersten Mannschaft unterstützt wurden, kaum gefährlich wurde. Am Ende stand ein hochverdienter 42:30-Erfolg zu Buche, der die Abstiegssorgen vergessen macht.
„Das war eine klasse Leistung von uns heute, wir waren einfach die bessere Mannschaft. Der Start hat natürlich große Euphorie entfacht“, sagte Kai Brockmann.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
11. März 2013
VfL II gewinnt „Abstiegs-Endspiel“ gegen Ahlen
In der Handball-Landesliga holte die Zweitvertretung des VfL Gladbeck im Abstiegskampf zwei ganz wichtige Punkte. Die Rot-Weißen rangen ihren unmittelbaren Mitkonkurrenten SG Ahlen II mit 34:28 nieder. Dabei bot das Team die bisher vielleicht beste Saisonleistung.
Im „Abstiegs-Endspiel“ der Handball-Landesliga gelang der zweiten Mannschaft des VfL Gladbeck ein echter Befreiungsschlag: Gegen die Ahlener SG 2 hieß es am Ende nach der wohl besten Leistung in dieser Spielzeit 34:28 (14:14) für die Rot-Weißen.
VfL Gladbeck II – Ahlener SG II 34:28 (14:14)
VfL Gladbeck II: Schmidt, Brandhorst (8/2), Möllensiep (2), J. Dommann (9/1), Kupries (6), Friemel (1), Weinhold (5), Steinbach (3), Wieck.
Bissig, aggressiv, leidenschaftlich gingen am Samstagnachmittag in der Riesener-Halle die Gastgeber in die eminent wichtige Partie und überraschten so die Ahlener gehörig. Bezeichnend, dass SG-Trainer Szymanski bereits nach sechs Minuten die Auszeit nahm. In der Folge fanden sich die Gäste, hielten dagegen und verunsicherten die Gladbecker Zweitvertretung. Am Ende konnten die Rot-Weißen froh sein, nach schwacher Phase zumindest noch ein 14:14 mit in die Pause zu nehmen.
Eine solche Schwächeperiode gab es im zweiten Durchgang nicht mehr. Die Hausherren kämpften leidenschaftlich und lieferten die wohl beste Leistung in dieser Saison ab. Insbesondere der bärenstarke Michael „Schmiddi“ Schmidt im Tor und Kreisläufer Stefan Kupries, für den am Ende sechs Treffer zu Buche standen, zeigten überragende Vorstellungen.
Brockmann ist überrascht
„Ehrlich, mit so einer Leistung hätte ich nicht gerechnet. Ich bin absolut positiv überrascht“, gestand Kai Brockmann, der Trainer der VfL-Reserve, nach dem Spiel. Man müsse dieses Erlebnis als Motivationsschub mit in die nächsten Spiele nehmen, so der Gladbecker Übungsleiter weiter.
Der Sieg gegen die Ahlener Zweite kann für den VfL also nur ein erster Schritt im Kampf um den Klassenerhalt sein – aber ein unglaublich wichtiger.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
20. Jan. 2013
VfL-Reserve verliert gegen Dorstfeld
Der VfL Gladbeck II kassierte in der Handball-Landesliga eine 31:34-Niederlage gegen den ATV Dorstfeld. Dabei boten die Rothemden durchaus eine ordentliche Vorstellung.
Es war wie so häufig in der laufenden Landesliga-Saison: Die Handball-Reserve des VfL Gladbeck lieferte in der Partie gegen den ATV Dorstfeld über weite Strecken eine ordentliche Leistung ab, die Punkte blieben aber trotzdem nicht in der Riesener-Halle. Nach 60 Minuten hieß es 31:34.
VfL Gladbeck 2 – ATV Dorstfeld 31:34 (17:17)
VfL Gladbeck 2: Schmidt, Korona, Brandhorst (5/1), Friemel (5), Weinhold (4), J. Dommann (8/5), Möllensiep (3), Kupries (1), Günther (1), Janko (2), Schlünder (2), L. Dommann.
Vor allem in der ersten Halbzeit setzten sich die Rothemden mächtig zur Wehr. Auch nach einem Rückstand von fünf Toren kamen die unermüdlichen Gastgeber wieder heran und schafften bis zur Pause ein Unentschieden.
Torhüter gut in Form
Ähnlich lief es in der zweiten Hälfte. Nach einer äußerst schwachen Phase zu Beginn setzte das Team von Trainer Kai Brockmann zehn Minuten vor Schluss erneut zur vielversprechenden Aufholjagd an, möglich gemacht durch hervorragende Torhüterleistungen von Schmidt und Korona. Doch in Minute 57 vergab Jonas Dommann einen Tempogegenstoß, der den VfL II auf zwei Tore herangebracht hätte. Diese Szene war letztlich Sinnbild der gesamten Partie.
„Wir haben wieder nicht schlecht gespielt. Aber wir nutzen unsere Chancen einfach nicht“, ärgerte sich Brockmann. Dennoch denke man nicht an den Abstieg, und der Blick auf die Tabelle sei verboten, so Brockmann weiter.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
01. Dez. 2012
VfL II gewinnt Handball-Krimi gegen Brechten
Lange spannte die Handball-Reserve des VfL Gladbeck Zuschauer und ihren eigenen Trainer auf die Folter,. Aber am Ende war der große Coup perfekt: In einem wahren Krimi besiegten die Rothemden überraschend den Tabellenvierten TV Brechten mit 27:26.
VfL Gladbeck II – TV Brechten 27:26 (16:16)
VfL Gladbeck II: Korona, Schmidt, J. Dommann (6), Möllensiep (6), Worecki (2), Günther (1), Kunze (4), Friemel (4), Wieck (3), Weinhold (1), Kupries.
In den letzten Sekunden mussten die Gladbecker ihre Führung mit allem verteidigen, was sie hatten. Als die Schlusssirene ertönte, stürmten alle in rot und weiß auf die Platte und bildeten spontan einen Jubelkreis, die Emotionen brachen nur so heraus.
Wer sich das Spiel angesehen hatte, wusste auch, warum: Von Beginn an begegneten sich der VfL II und Brechten auf Augenhöhe, die hoch eingeschätzten Gäste hatten vor allem Probleme mit der offensiven Deckung der Gladbecker und fanden ihren Meister oft im stark parierenden Philipp Korona. Nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte stand es 16:16.
Torhüter in Topform
In der zweiten Halbzeit agierten die Gastgeber zwischenzeitlich nicht mehr so konsequent, fanden aber schnell zurück zur Stärke aus dem ersten Abschnitt. Der TV Brechten tat sich weiter enorm schwer und scheiterte nun immer wieder an Michael Schmidt im Tor der Rot-Weißen – wohl dem Trainer, der gleich zwei Keeper in Topform aufbieten kann. In der Schlussminute wurde es dann hektisch, aber letztlich retteten die Rothemden ihren knappen Vorsprung über die Zeit.
„Wir haben heut die zwei Punkte geholt, die wir letzte Woche in Dortmund liegen gelassen haben. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über den Sieg“, so das rationale Fazit von VfL-Coach Kai Brockmann zu einem wahrlich nervenaufreibendem Spiel.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
11. Nov. 2012
Reserve des VfL verlangt Bommern alles ab
In der Handball-Landesliga kassierte der VfL Gladbeck II eine knappe Niederlage gegen das Spitzenteam TuS Bommern. 31:34 hieß es am Ende aus Sicht der Rothemden.
„Ich bin wirklich begeistert“, sagte Kai Brockmann, der Trainer des VfL II, nach der Partie gegen TuS Bommern. Nein, nein, gewonnen hatte sein Team nicht. Stattdessen hieß es nach 60 Minuten 31:34 aus Sicht der Gastgeber, die aber eine sehr ansprechende Leistung boten.
VfL Gladbeck II – TuS Bommern 31:34 (19:18)
VfL II: Schmidt, Appelt, J. Dommann (8/1), Möllensiep (3), Brandhorst (4), Kunze (7), Weinhold (2), Worecki (5), Wieck (1), Kupries (1), L. Dommann, Singh-Toor, Friemel.
Der „FC Bayern der Landesliga“, wie sich Bommern selbst nennt, hatte die Rothemden scheinbar unterschätzt. Diese traten mit einer 3:3-Deckung an und zwangen die Gäste zu einem laufintensiven Spiel. Selbst konnte man sich auf einen überragenden Michael Schmidt im Tor verlassen, der mit seinen Paraden immer wieder Gegenstöße des VfL einleitete. Alles andere als unverdient hieß es 19:18 für die VfL-Reserve zur Pause.
Es waren nur wenige Minuten in der zweiten Hälfte, in der den Gastgebern etwas die Puste ausging. Das nutzte Bommern eiskalt aus und zog nach etwas mehr als 40 Minuten auf 29:26 davon. Diesen Rückstand konnten die Rothemden nicht mehr aufholen. Trotz einer klasse Leistung hieß es schließlich 31:34. Die Fans waren sich einig: Wer an diesem Tag nicht in der Halle war, hat ein hochklassiges Landesligaspiel verpasst.
„Schade, heute war ein Punktgewinn drin. Aber das war eine tolle Sache. Ich bin zufrieden, ein sehr gutes Spiel von uns“, sagte Brockmann nach der Partie gegen den Aufstiegsfavoriten.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher


