29. Nov. 2015
Kunze rettet VfL Gladbeck einen Punkt
Gladbeck/Hamm. Der VfL Gladbeck trennte sich in der Oberliga von der SG Handball Hamm 30:30. 95 Sekunden vor Schluss lagen die Rot-Weißen noch mit 28:30 zurück.
Immerhin noch einen Punkt brachte Handball-Oberligist VfL Gladbeck aus Hamm mit. 30:30 hieß es am Ende eines intensiv geführten Vergleichs, in dem die Rot-Weißen kurz vor Schluss eigentlich schon wie die Verlierer aussahen.
SG Handball Hamm II – VfL Gladbeck 30:30 (15:15)
VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 54.), Schneider (54. – 60. und bei einem Siebenmeter) – Sankalla (8), Steinbach, Kunze (3), Singh Toor (1), Krönung (5), Mollenhauer (9/5), Bach (2), Rauschel, Kryzun, Janus (1), Tolstych (1).
Spielfilm: 2:2 (4.), 4:4 (6.), 4:8 (13.), 6:10 (17.), 7:12 (22.), 10:12 (24.), 14:14 (29.), 15:15 (30.), 19:19 (38.), 19:22 (42.), 23:23 (47.), 26:24 (52.), 28:26 (55.), 30:28 (59.), 30:30 (60.).
58:25 Minuten waren am Sonntagabend in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Werries gespielt, als Dominik Weigel das 30:28 für die SG Handball Hamm II erzielte. Es deutete also alles darauf hin, dass der VfL Gladbeck nach der Pleite vor 14 Tagen gegen die HTV Sundwig/Westig die zweite Niederlage in Folge kassieren würde. Trainer und Team behielten aber einen kühlen Kopf. Max Krönung und Roman Tolstych nahmen die SG-Akteure David Wiencek und Eike Jungemann an die kurze Leine. Mit Erfolg, die Gastgeber leisteten sich dadurch Fehler. Björn Sankalla traf zum 29:30 (58:34 Minute) und Pascal Kunze schließlich zum Ausgleich (59:17).

Pascal Kunze
Zehn Sekunden vor Schluss kamen die Gladbecker sogar nochmals in Überzahl in Ballbesitz. Sankalla, der eine starke Leistung bot und acht Treffer erzielte, kam jedoch nicht mehr richtig zum Abschluss. Chance vertan.
Deffte kann mit dem Punkt leben
Hat der VfL in Hamm einen Punkt gewonnen? Oder hat er einen Punkt verloren? „Das ist schwer zu beurteilen“, sagte VfL-Trainer Sven Deffte. „Einerseits hatten wir das Spiel eigentlich schon verloren, andererseits können wir am Ende sogar noch gewinnen“, so der Übungsleiter weiter. Deffte: „Letztlich können wir mit dem Zähler aber leben.“
Zu viele Chancen vergeben
Und doch wäre mehr möglich gewesen für die Gladbecker, die sich einmal mehr auch selbst im Wege standen. So verschossen Thorben Mollenhauer zwei und Max Krönung einen Siebenmeter, außerdem hatte Hans-Jörg Conrad, der Obmann des VfL, nach den 60 Minuten nicht weniger als sieben Pfosten- oder Lattentreffer für die eigene Mannschaft notiert. „Und zu allem Überfluss vergeben wir auch noch fünf oder sechs freie Würfe von außen“, resümierte Sven Deffte.
Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff
12.10.2015 Die Rothemden aus Gladbeck gewinnen am Ende der beiden Halbzeiten jeweils mit sechs Toren und erreichen ein 30:24 gegen die klassenhöheren Waltroper. Diese sind nach eigener Aussage ohne drei Spieler angereist, wohingegen der VfL fast vollständig und individuell gut besetzt in eigener Halle phasenweise seine Stärken voll ausspielen konnte. Wenn die VfL´er es schaffen, sich noch besser als Team einzuspielen, dann ist in Meisterschaft und Pokal vielleicht noch mit der ein oder anderen Überraschung auch gegen weiter oben stehende Teams zu rechnen. Für den VfL verhinderte „Domme“ mit zahlreichen, sehr guten Paraden die Tore der Gäste. HZ: 14:9.
Thomas Jank schickte folgendes Team ins Spiel: Dominik Kubitza, Florian Bons, Jonas Dommann, Julian Drazic, Chris Lübbe, Florian Berse, Viktor Dziabel, Tim David Scherz, Horst Liss, Leon Kalhöfer, Christoph Guenther, Tim Lübbe, Gordon König
28. Sep. 2015
VfL Gladbeck 3 schlägt sich selber
Die Rothemden wurden Samstag vom Gastgeber DJK Märkisch Hattingen empfangen. Aufgrund von Personalproblemen fand ein eher bunter Haufen aus 3. / 4. / A2-Spielern den Weg in den Hattinger Raum. Wiederkehrende Anfangsphasen-Patzer ließen der Hattinger Truppe die ersten guten Chancen, wodurch diese auch nach wenigen Minuten schon mit 4:1 in Führung gingen. Bis zu dem Zeitpunkt sah alles eher nach einem doch einseitigen Spiel aus, was sich aber nicht bewahrheiten sollte. Nachdem Gladbeck die immer wiederkehrende, anfängliche Schwächephase überwunden hatte, ging es in ein Kopf-an-Kopf Rennen von Punkt zu Punkt. Zwischenergebnisse waren 4:5, 8:8, & 10:13 für Gladbeck zum Pausenstand.
„Diese immer wiederkehrenden, anfänglichen Schwächephasen in jedem Spiel“, so Rückraum-Akteur Lukas Scheffczyk, „machen uns die Sache oft schwerer als nötig.“
Der Halbzeitstand ließ schon Vorfreude auf die Folgehalbzeit aufflammen. Doch es schlichen sich immer wieder die Nervosität in der Offensive & die daraus resultierenden Abschluss- & technischen Fehler ein, sodass es der Truppe von der Schützenstraße nicht gelang eine höhere Führung als 3Tore zu erzielen. Zwischenergebnisse für die 2te Halbzeit: 15:18, 20:20, 24:23 für Hattingen kurz vor Ende. Doch Gladbeck hatte bis 5 Sekunden vor Schluss noch Chance auf zumindest ein Remis. Ein durchdachter Angriff brachte der Drittbesetzung aus Gladbeck einen Strafwurf ein, welcher jedoch, entgegen der vorangegangenen Würfe, leider nur das Aluminium prüfte. End-Ergebnis nach einem nervenaufreibenden Spiel: 24:23 für Hattingen.
„Zusammenfassend kann man sagen, dass uns in manchen Situationen einfach die Ruhe & Gelassenheit fehlt. Aber das kommt mit der Zeit. Trotzdem bin ich mit der Mannschaftsleistung gegen einen Gegner wie Hattingen zufrieden. Jeder hat alles gegeben.“, so Florian Bons resümierend nach dem Partie.
Unter MV Hans-Werner Bork waren folgende Spieler dabei: Julian Drazic (5), Chris Lübbe (4), Benedikt Lastring & Lukas Scheffczyk (je 3), Tim Lübbe (3, davon 2 Strafwürfe), Marcel Borchert (2), Florian Berse (2), Florian Bons (1), Daniele Vittori, Maximilian Heix, Julian Strock, Hayato Kunigo
Quelle | Tim Lübbe
22. Sep. 2015
Starke Offensivleistung lässt VfL Gladbeck III jubeln
Nach missglücktem Start in Bochum ging die Drittbesetzung des VfL Gladbeck positiver Dinge in das Spiel. Dies spiegelte sich auch im Endresultat wieder. Nach Ablauf der 60. Spielminute stand es 35:23 für die Gastgeber. Aber so eindeutig wie das Endergebnis zu sein scheint, war das Spiel nicht. Nach starker Anfangsphase schlichen sich langsam wieder defensive Mängel bei den Rothemden ein, sodass die Truppe von Thomas Jank es zum Halbzeitpfiff nur auf ein eher knappes Zwischenergebnis von 17:14 brachte. Entsprechend der in der Halbzeitpause gehaltenen Ansprache und der damit verbundenen Fehleranalyse war schnell klar, dass wir etwas an der Abwehr ändern mussten.
„Die Mannschaft war wie ausgewechselt im Vergleich zum ersten Spiel.“, so Chris Lübbe, welcher das Spiel aufgrund von einer Verletzung von den Zuschauerrängen beobachten musste. „Die Wurfausbeute ist um einiges besser als gegen Bochum. Dies ist auch der ausschlaggebende Punkt.“
Nach Wiederanpfiff sah man schon einige Veränderungen. Die Abwehr war zurecht gerückt, stand kompakter & sortierter. Offensiv gelang der Truppe von VfL Gladbeck III weiterhin vieles. Auszeichnend für dieses Spiel war auch die Trefferverwertung vom Mittelmann Florian Bons, dem nahezu alles gelingen zu schien.
Florian Bons nach dem Spiel: „Wir hatten in der Halbzeitbesprechung schnell gemerkt dass die Defensivarbeit zu schwach war. Genau das haben wir im Hinblick auf die weitere Halbzeit versucht zu verbessern. Ich glaube dass uns das auch großteils gut gelungen ist. Wir haben gesehen was nicht so funktioniert wie wir wollten. Und genau daran lässt sich jetzt im Nachhinein arbeiten.“
Team des VfL Gladbeck III: Trainer Thomas Jank, Dominik Kubitza, Florian Bons, Jonas Dommann, Julian Drazic, Lukas Scheffczyk, Viktor Dziabel, Maximilian Heix, Leon Kalhöfer, Christoph Günther, Tim Lübbe, Gordon König, Florian Berse, Tim David Scherz
16. Sep. 2015
Technisch mäßig aber Dramatik pur
Wenn in den letzten acht Sekunden alles noch passieren kann, man entweder als Verlierer vom Platz gehen muss, als Gewinner noch feiern kann oder mit einem Unentschieden zu frieden ist, dann lohnt es sich vielleicht gar nicht, den Blick auf die übrigen 59:52 Minuten zu werfen.
Der CVJM Gelsenkirchen empfing die Gäste aus Gladbeck am späten Nachmittag des 13.9. mit breiter Brust zu ihrem ersten Saisonspiel; hatte man doch noch vor vier Wochen eine drei Ligen höher spielende Mannschaft aus Witten (ETSV) aus dem Kreispokalwettbewerb gekegelt. Entsprechend ambitioniert waren die Jungs aus Gelsenkirchen und sogar von Aufstiegschancen war dort schon die Rede. In der vergangenen Woche war ein Spieler des CVJM bei uns in der Riesener Halle und studierte den Gegner, als man den SV Westerholt 4 besiegte.
Eigentlich war also alles für ein Topspiel angerichtet, dem war aber erst einmal nicht so. Defensiv boten beide Teams von der ersten Sekunde aus eine relativ stabile Vorstellung, aber dagegen waren die Angriffreihen schwach. Der mangelnden Variabilität auf der Gelsenkirchener Seite standen leichtfertige Ballverluste bei uns gegenüber.
Das erste Tor des Spiels schossen zwar die Gäste, nach dem Stand von 2:2 aber zogen die Gastgeber mit 5:2 davon. Bis zur Halbzeitpause liefen die Gladbecker diesen Rückstand hinterher, die mit einem 11:9 eingeläutet wurde.
Nach dem Seitenwechsel begann der VfL im Ballbesitz, verlor ihn jedoch torlos und kassierten dagegen das 12:9. Danach folgte, wie schon eine Woche zuvor, ein kleiner Lauf bis zum 12:15.
Anschließend wurden Tempogegenstöße seitens der Gladbecker vergeben, man stand beim Wurf im Kreis oder verhaspelte sich unnötig, so dass es wieder spannend wurde. Trotz der weiterhin guten Defensive wurde das Angriffsspiel auf beiden Seiten besser, aber auch beide Torhüter wussten die eine oder andere Parade zu zeigen.
In der 58. Minute konnte der CVJM erst zum 18:18 dann in der 59. Minute zum 19:19 ausgleichen.
Die Uhr zeigte 29:35 (2) an, als die Gladbecker noch einmal zum Angriff ansetzten, allerdings erfolglos. Der Gastgeber ging sofort zum Gegenangriff über, der Schuss wurde von Ele pariert, aber es ertönte der 7-Meter-Pfiff. Der Schiedsrichter hielt die Uhr an (29:52), ließ den Boden noch einmal wischen. Der beste Torschütze der Gelsenkirchener nahm den Ball und stellte sich an die Linie. Mit dem Pfiff setzte er ansatzlos den Ball vor den Pfosten, den Abpraller konnte Kai Brockmann aufnehmen. Dieser schaute kurz auf die weiterlaufende Uhr und dribbelte Richtung Rechtsaußen. Als zwei Mann an ihm dran waren, folgte ein Kurzpass in die Mitte, wo Kasperitz am Kreis lauerte. Irgendwie stolperte er parallel zum Tor an zwei weiteren Abwehrspielern vorbei und setzte den Ball ins Netz. Eineinhalb Sekunden später war Schluss.
Stimmung: siehe Kabinenfoto.
Der VfL Kader:
Daniele Vittori (33 % gehalten, darunter 4 7m-Würfe) – Lars Keller (8), Björn Kasperitz (4), Jan Kischkel (3), Kai Brockmann (2), Lukas Dommann (2), Benedikt Lastring (1), Jan Beckmann, Thorsten Dommann, Hayato Kunigo, Bernd Vonnemann
Mannschaftsbetreuer: Hans-Werner Bork
Trainer (dieses Mal Zeitnehmer): Sebastian Todt
08. Sep. 2015
Überzeugender Auftaktsieg…
… konnte die Viertvertretung am vergangenen Sonntag (6.9.) in der heimischen Riesener Halle gegen SV Westerholt 4 feiern.
Zu Beginn des Spiels war aber davon erst einmal nichts zu sehen. Beide Mannschaften schienen noch in der Sommerpause zu sein, die Uhr lief, aber es fand kein Handballspiel statt. 6 Minuten 23 Sekunden vergingen, bis der Ball erstmals eine Torlinie überquerte; 1:0 für den VfL. Das lag nicht etwa daran, dass die Torhüter wahnsinnige Paraden auspackten oder beide Abwehrreihen stabil standen, sondern an der geringen Anzahl an Torversuchen, die auch noch bis dahin kläglich waren.
Dann aber ging das muntere Spiel los, wobei die Gäste ihre Möglichkeiten, die sich durch leichtfertige Fehler der in Weiß spielenden Rothemden ergaben, gut zu nutzen wussten. So blieb bis zur Halbzeitsirene ein relativ ausgeglichener Spielstand auf der Tafel stehen; erst mit der Schlusssekunde konnten die Gladbecker sich mit einem 12:9 etwas absetzen.
Die Halbzeitansprache war klar: kein unkontrolliertes Herauslaufen in der Abwehr, sichere Pässe – weniger Zaubern – und keine Gegenstoßpässe gegen die Wand sondern zum Spieler.
Das wussten die Spieler sofort auch umzusetzen, legten eine 9:0-Serie in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff hin und entschieden so sehr früh die Partie für sich. Das Westerholter Team wurde zu spät etwas kreativer im Angriffsspiel. So kamen sie zwar noch zu 6 Toren, aber den Sieg der Gladbecker konnten sie nicht mehr gefährden, zumal sie weiterhin konzentriert und sicher ihr Spiel weiterführte. Am Ende stand ein deutliches 33:15 als Ergebnis fest.
Stimmen zum Spiel
Trainer Sebastian Todt: „Ich bin sehr zu frieden mit der Mannschaftsleistung. Alle 13 Feldspieler haben das Tor getroffen, Ele im Tor hat ein 7-Meter gehalten und sonst einige gute Paraden gezeigt. Das nächste Spiel gegen den CVJM Gelsenkirchen wird allerdings sehr schwierig. Da müssen wir 60 Minuten das Maximum zeigen, sonst werden wir keine Chance haben.“
Maik Weingärtner, früher Spieler der Reserve: „Das hat richtig Spaß gemacht mit dieser Mannschaft zu spielen.“
Lars Keller: „Hayato, schreibst du bitte ein Bericht über dieses Spiel?“
Für den VfL spielten: Daniele Vittori – Jan Beckmann, Kai Brockmann, Lukas Dommann, Thorsten Dommann, Luca Figge, Björn Kasperitz, Lars Keller, Jan Kischkel, Hayato Kunigo, Benedikt Lastring, Julian Storck, Bernd Vonnemann, Maik Weingärtner
Gladbeck. Fahnen, Trommeln, Anfeuerung – in der Oberliga hat die Handballsaison stimmungsvoll begonnen. Das findet auch Hallensprecher Jörg Dußak gut.
Einen erfolgreichen Saisonauftakt in der Handball-Oberliga erlebte das VfL-Team am Samstagabend – 26:24 stand es nach 60 spannenden Handball-Minuten gegen die HSG Gevelsberg-Silschede. Die WAZ sprach in der Halbzeitpause mit Hallensprecher Jörg Dußak.
WAZ: Hallo Herr Dußak, haben Sie das Mikrophon vermisst?
Dußak: Die Halle und unsere Handballer habe ich vermisst. Und klar: Natürlich bin ich froh, nun wieder das Mikrophon hier in der Riesener-Halle in der Hand halten zu können. Endlich geht es mit dem Handball wieder los. Das hat mir gefehlt.
WAZ: Ganz schön was los hier. . .
Dußak: Ja, unsere vielen treuen Anhänger sind natürlich zum Saisonauftakt alle da und sorgen für prächtige Stimmung. Und auch das Gäste-Team aus Gevelsberg hat erfreulicherweise zahlreiche Fans mitgebracht. Das finde ich gut. Tolle Atmosphäre an der Schützenstraße.
WAZ: Als Hallensprecher müssen Sie sich jetzt auch an einige neue Spielernamen im VfL-Team gewöhnen – klappt schon alles?
Dußak: Alle unsere Neuzugänge von Dustin Dalian bis Torwart Andor Schneider waren schon auf der Platte. Die Namen der neuen Spieler kommen mir bereits flüssig über die Lippen. Kein Zungenbrecher dabei.
Quelle | WAZ, Michael Bresgott, Foto | WAZ, Heinrich Jung
19. Aug. 2015
Leibner scheidet verletzt aus
Gladbeck. Marius Leibner, Kreisläufer des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck, schied gegen Haltern mit Verdacht auf einen Kreuzband- und/oder Innenbandriss aus.
Marius Leibner, Kreisläufer des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck, droht eine lange Zwangspause. Der frühere Westerholter schied im Testspiel der Rot-Weißen gegen den Verbandsligisten HSC Haltern-Sythen mit Verdacht auf Kreuz- und/oder Innenbandriss aus.
Janus an der Schulter verletzt
Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, sprach nach dem Vergleich mit Haltern, den die Seinen mit
31:25 (17:15) gewannen, ausdrücklich von einem „fairen Spiel“. Ein Akteur des HSC sei Marius Leibner unglücklich aufs Knie gefallen. Tim Deffte, Sportlicher Leiter und Torwart der Rot-Weißen, kommentierte: „Das ist ganz bitter für Marius, er war richtig gut drauf und richtig fit.“
Neben Leibner beendeten noch drei weitere VfL-er die Partie vorzeitig: Sebastian Janus, der zweite Kreisläufer des VfL, musste infolge einer Schulterverletzung passen, Kapitän Thorben Mollenhauer infolge von anhaltenden Waden- und Marcel Giesbert infolge von Knöchelproblemen. Letztgenannter plagt sich zu allem Überfluss auch noch mit einer starken Erkältung herum.
Die Begegnung mit dem HSC Haltern-Sythen geriet angesichts dessen natürlich zur Nebensache. Dass der VfL die Partie trotzdem gewann, zeigt, dass die Mannschaft in der Breite wohl tatsächlich besser aufgestellt ist als in der vergangenen Meisterschaftsrunde.
Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff
16. Aug. 2015
Deckung funktioniert schon sehr ordentlich
Gladbeck. Der VfL Gladbeck kann auch wieder enge Spiele gewinnen und dabei auf seine Abwehr vertrauen. So lautet in aller Kürze das Fazit des Trainingswochenendes der Rot-Weißen.
Drei Wochen vor dem Auftaktspiel in der Handball-Oberliga Westfalen gegen die HSG Gevelsberg-Silschede bezwangen die Gladbecker in Testspielen ihren Ligarivalen SG Handball Hamm II mit 22:20 (10:10) und den Niederrhein-Oberligisten OSC Wölfe Rheinhausen mit 25:23 (13:15).
Krönung und Sankalla fehlen
„Ich bin zufrieden“, sagte Sven Deffte, der Trainer des VfL, nach dem langen Handball-Wochenende in der Riesener-Halle. Nachdem sich das Team in den Übungseinheiten der vergangenen Tage vor allem intensiv mit der 6:0-Deckung befasst hatte, waren die Partien gegen die Zweitvertretung aus Hamm und gegen den Drittliga-Mitabsteiger Rheinhausen die Probe aufs Exempel. Test bestanden! „Wir haben in beiden Spielen eine gute Abwehr gestellt“, urteilte Sven Deffte, der auf die beruflich verhinderten Max Krönung und Björn Sankalla verzichten musste. Der VfL-Trainer: „Ohne Max und Kalla fehlen uns einige leichte Tore. Wir müssen uns in diesem Fall die Treffer erarbeiten und hinten ordentlich stehen. Das ist uns gelungen.“ Sven Deffte lobte seine Mannschaft noch aus einem anderen Grund: „Sie hat sich gegen Rheinhausen bis zum Schluss durchgebissen.“
Gut für den VfL Gladbeck: In der Begegnung mit der Hammer Zweitvertretung, die in der vergangenen Saison in der Oberliga Westfalen den elften Platz belegt hatte, gab Florian Bach sein Comeback. Die Rot-Weißen hatten befürchtet, dass der flinke Linksaußen, der sich im letzten Spiel der Drittliga-Saison in Neuss bekanntlich einen Rückenwirbelbruch zugezogen hatte, lange Zeit ausfallen würde. Der frühere Akteur von Tusem Essen meldete sich aber nun bereits wieder als weitere Alternative für die Linksaußen-Position zurück. Sven Deffte setzte Bach in den beiden Partien des Wochenendes sporadisch ein, gegen Duisburg glückten dem Spieler schon wieder zwei blitzsaubere Treffer.
In der gestrigen Partie gegen Rheinhausen überzeugt die Deckung der Gladbecker und im Angriff insbesondere Zugang Dustin Dalian. Der aus Recklinghausen an die Schützenstraße zurückgekehrte Rückraumlinke avancierte mit sechs Treffern zum erfolgreichsten Schützen des VfL.
Schneider und Korona in guter Form
Tags zuvor, beim 22:20-Erfolg über den Ligarivalen SG Handball Hamm II, mussten bei den Rot-Weißen nicht nur Max Krönung und Björn Sankalla passen, sondern auch Torwart Tim Deffte ersetzen. Für die Nummer eins sprang Philipp Korona aus der Landesliga-Mannschaft ein. Er machte seine Sache ebenso gut wie der aus Dinslaken nach Gladbeck gewechselte Andor Schneider. Bester Torschütze in Reihen des VfL war Kapitän Thorben Mollenhauer. Er erzielte 8/2 Treffer.
Am heutigen Montag absolvieren die Gladbecker eine Trainingseinheit im Sportstudio Topic in Zweckel, einen Tag später steht ein weiterer Test auf dem Programm: Gegner ist um 20.30 Uhr in der Riesener-Halle der Verbandsligist HSC Haltern-Sythen.
Am nächsten Wochenende sammeln die VfL-er zweimal Spielpraxis: Am Samstag, 22. August, um 18 Uhr stellen sich die Rot-Weißen beim ambitionierten Verbandsligisten SV Westerholt vor, am Sonntag, 23. August, um 12 Uhr treffen sie erneut auf den OSC Wölfe Rheinhausen, dieses Mal allerdings in der Halle an der Krefelder Straße in Duisburg.
Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff
09. Aug. 2015
VfL Gladbeck steckt personelle Probleme halbwegs gut weg
Gladbeck. Der stark ersatzgeschwächte VfL Gladbeck belegte beim Handball-Turnier um den Pirates-Cup des Leichlinger TV den sechsten Platz.
Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck beendeten das Turnier um den Pirates-Cup des Leichlinger TV auf dem sechsten Rang. Im Platzierungsspiel unterlagen die Rot-Weißen ihrem Ligakonkurrenten HSG Menden-Lendringsen mit 20:24.
Mollenhauer sieht Rot
„Ich bin mit dem Turnier zufrieden“, sagte Sven Deffte, der Trainer der Gladbecker. Das konnte er auch sein. Der VfL verkaufte sich in Leichlingen nämlich ungeachtet erheblicher Personalprobleme überaus ordentlich. Wie berichtet stand dem Drittliga-Absteiger Torjäger Max Krönung am Wochenende aus beruflichen Gründen gar nicht zur Verfügung. Kapitän Thorben Mollenhauer bestritt am Samstag lediglich die erste Partie gegen den Niederrhein-Verbandsligisten LTV Wuppertal (24:20). Danach musste er aus privaten Gründen passen – und am Sonntag sah er gegen Menden schon nach knapp zehn Minuten Rot. Nicht nur Sven Deffte war über diese Entscheidung der Unparteiischen ziemlich verwundert.
Damit jedoch nicht genug: Im Turnierverlauf zogen sich in Björn Sankalla und Sebastian Janus zwei weitere Stammspieler Verletzungen zu. Sankalla, der einen Schlag auf den Arm bekommen hatte, versuchte es in der Begegnung mit Menden noch einmal, es blieb aber beim Versuch. Und für Kreisläufer Janus war der Pirates-Cup schon in der Begegnung mit dem Drittligisten SG Ratingen (14:20) gelaufen, nachdem er sich in einem Zweikampf mit seinem Zwillingsbruder Damian eine Knieverletzung zugezogen hatte.
Das letzte Aufgebot des VfL Gladbeck schlug sich im letzten Gruppenspiel beachtlich. Gleichwohl ging der Vergleich mit dem Mittelrhein-Oberligisten TuS Opladen knapp mit 18:21 knapp verloren. Sven Deffte ärgerte sich in dieser Partie wie auch in der gegen Menden über die Chancenverwertung: „In diesen beiden Spielen haben wir einige gute Möglichkeiten nicht genutzt. Das hat mich gestört.“
Die Gladbecker setzen ihre Vorbereitungen auf die Saison in dieser Woche unbeirrt fort. Dabei wartet auf Mollenhauer & Co. unter anderem am nächsten Samstag und Sonntag (15./16. August) ein intensives Trainingswochenende mit mehreren Übungseinheiten in der Riesener-Halle.
Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff


