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Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck starten in die Saisonvorbereitung. Zunächst steht der obligatorische Laktattest auf dem Programm.

Die Handball-freie Zeit geht für das Oberliga-Team des VfL Gladbeck allmählich zu Ende. Am Montag, 4. Juli, bittet Coach Sven Deffte seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Vorher, nämlich bereits am heutigen Samstag, treffen sich die Rot-Weißen im Wittringer Stadion. Auf dem Programm steht der obligatorische Laktattest. Gegen 10 Uhr werden die ersten VfL-er ihre Runden drehen.

Ab dem 4. Juli warten einmal mehr harte Tagen und Wochen auf die Spieler des VfL Gladbeck. Viele Trainingseinheiten stehen auf dem Programm, Trainingswochenenden und diverse Turnierteilnahmen sowie Testspiele. Bis zum Saisonauftakt am 10. September bei der Zweitvertretung des VfL Eintracht Hagen gilt es, wieder in Form zu kommen, Systeme zu finden, mit denen der Ausfall von Haupttorschütze Max Krönung, der sich bekanntlich bei der Polizei-Europameisterschaft einen Kreuzbandriss zugezogen hat und zumindest die komplette Hinrunde ausfallen wird, kompensiert werden kann, und auch die Zugänge zu integrieren. Der VfL Gladbeck hat wie berichtet in Christoph Enders (Rheinwacht Dinslaken, Kreisläufer), Sebastian Büttner (Bergischer HC II, Torwart) und Mats Pfänder (DJK Oespel-Kley, Rückraum Mitte) drei neue Akteure verpflichtet.

Und Dustin Dalian ist ja eigentlich auch ein Zugang, der Rückraumlinke, der vor der vergangenen Saison nach Gladbeck zurückgekehrt ist, hatte sich ja am dritten Spieltag der Runde 2015/2016 eine schwere Knieverletzung eingehandelt.

Quelle | WAZ, Redaktion Gladbeck

„Wir haben jetzt schon Bock auf die neue Saison!“ Angriffslustig haben sich die Handballer des VfL Gladbeck nach ihrer Pleite im Aufstiegs-Endspiel zurückgemeldet.

Die Handballer des VfL Gladbeck haben sich nach der Pleite im Aufstiegs-Endspiel gegen die Ahlener SG via Facebook bei ihren Fans zurückgemeldet – angriffslustig. Dort heißt es: „Es war eine überragende Saison, es war eine überragende Mannschaft, es war ein sensationelles Publikum. Wir kamen vom absoluten Tiefpunkt, wir haben dem Verletzungspech getrotzt, wir haben gerockt. Es war eine geile Zeit! Ihr wart geil! Wir haben jetzt schon Bock auf die neue Saison!“

Frustbewältigung
Die Oberliga-Runde 2015/2016 ist Geschichte. Die Ahlener SG sicherte sich bekanntlich am letzten Spieltag durch einen 32:27-Erfolg beim VfL Gladbeck den Aufstieg in die Dritte Liga, der TuS Ferndorf II und der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck müssen den Gang in die Verbandsliga antreten. Neulinge in der nächsten Runde sind der VfL Viktoria Mennighüffen und der OSC Dortmund. Noch nicht beantwortet ist die Frage, ob der Soester TV aus der Dritten Liga absteigen muss oder die Klasse hält.

Selbst Stunden nach der bitteren Niederlage im Aufstiegs-Endspiel gegen die Ahlener SG saßen die meisten Spieler des VfL Gladbeck in der Riesener-Halle noch zusammen. Frustbewältigung war angesagt. „Wir bleiben alle hier“, hatte Trainer Sven Deffte angeordnet. Nötig gewesen wäre das nicht, die Rot-Weißen präsentierten sich auch in der Stunde des Misserfolgs als echtes Team.

Derweil lagen sich die Ahlener in den Armen. Sascha Bertow, der Trainer der vergleichsweise schwach in die Saison gestarteten Münsterländer, hatte in der Riesener-Hallen Tränen in den Augen. „Es mussten doch auch Spieler eingebaut werden“, versuchte er den wackligen Start seiner Mannschaft in die Punkterunde zu erklären. Ferdi Hümmecke habe zuvor noch nie in einer 6:0-Abwehr gespielt und auch der Ex-Zweitliga-Profi Björn Wiegers habe sich erst einmal einbringen müssen. „Das dauert seine Zeit“, so Wiegers. „Mittlerweile sind wir ein Riesen-Team. Wir haben nicht nur drei Torschützen, die toll sind. Wir haben 15 Spieler, und die sind alle toll.“

Geschichte wiederholt sich
Gefeiert wurde auch in Gevelsberg. In der Halle West, von der HSG Gevelsberg-Silschede als „Hölle West“ bezeichnet, wiederholte sich vor 700 Zuschauern Geschichte. Wie im Vorjahr schafften die Gastgeber nämlich den Klassenerhalt am letzten Spieltag der Saison. Dieses Mal durch einen 27:23-Erfolg über die bereits als Absteiger feststehende Zweitvertretung des TuS Ferndorf. „Vielen Dank an alle Fans und Helfer für die tolle Unterstützung. Die Choreografie war der Hammer“, war auf der Facebook-Seite der Gevelsberger zu lesen – und auf den Transparenten dies: „Ein Verein, eine Liebe, ein Traum.“ Wie bereits in der Runde 2014/2015 war die HSG zudem auf Schützenhilfe angewiesen, und die leistete dieses Mal das Team der Sportfreunde Loxten, das sich in eigener Halle mit 32:31 (18:17) gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck durchsetzte. Timo Menger erzielte fünf Sekunden vor dem Ende das entscheidende Tor zum 32:30 für die Gastgeber, das 32:31 durch Nils-Martin Grothaus fiel mit der Schlusssirene und änderte nichts mehr am sportlichen Schicksal der Jöllenbecker, die demnächst in der Verbandsliga ran müssen.

In Gevelsberg mussten sie noch lange vier Minuten auf das Ergebnis aus Loxten warten. Als es bekannt wurde, glich die Halle West einem Tollhaus. Unglaublich, unglaublich“, stammelte Christof Stippel, Manager und Vize der HSG, die somit in ihre fünfte Saison in der Oberliga gehen wird.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Noch wenige Tage bis zum Saisonfinale. Dann treffen die Handballer des VfL Gladbeck auf die Ahlener SG. Bereits jetzt sind alle Tickets für das Endspiel am Samstag, 23. April verkauft. Damit sind auch an der Abendkasse keine Tickets mehr zu bekommen.

Zusatzinformation für Schiedsrichter: Aus Platzgründen können wir SR ohne gültige Eintrittskarte leider keinen Zugang gewähren.

Der Handball-Weltverband ändert sein Regelwerk. Schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gelten fünf neue Richtlinien. Kritik daran gibt es schon jetzt.

Ursprünglich wollte die IHF die neuen Richtlinien erst zum Juli 2017 einführen. Jetzt gelten sie schon bei den Olympischen Spielen in Rio. Der Weltverband hat Schreiben an die nationalen Verbände geschickt und die über die vorzeitige Regeländerung informiert. „Wir werden uns damit intensiv beschäftigen und auf allen Ebenen bestmöglich vorbereiten“, sagt Generalsekretär Mark Schober vom Deutschen Handball-Bund.

Siebter Feldspieler statt Torwart

Künftig muss ein siebter Feldspieler nicht mehr mit einem andersfarbigen Trikot oder Leibchen als Torwart gekennzeichnet sein. Dann darf er aber auch nicht mehr die Aufgaben des Torwarts erfüllen und zum Beispiel den Sechs-Meter-Raum betreten – sonst gibt es einen Strafwurf. Es kann aber jederzeit wieder ein Torhüter eingewechselt werden. „Der siebte Feldspieler wird uns schon beschäftigen“, sagt Bob Hanning, Vizepräsident des DHB: „Diese Regel wird den Handball verändern. Das kann zu ständigen Wechseln führen und schränkt unsere Sportart ein“, erklärt er.

Verletzte Spieler müssen drei Spielzüge zusehen

Verletzte Spieler sollen möglichst außerhalb des Spielfeldes behandelt werden, um den Spielfluss des Gegners nicht zu unterbinden. Wird ein Spieler dennoch auf dem Feld behandelt, muss er drei Angriffe seiner Mannschaft auf der Bank pausieren, ehe er wieder aufs Feld darf. Seine Mannschaft muss den freien Platz mit einem anderen Spieler auffüllen. Da „sind wir schon im Bereich der Strafe für den Spieler“, sagt DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß: „Für mich sind das Schreibtischauslegungen.“

Nur noch sechs Pässe bei Passivem Spiel

Wenn die Schiedsrichter das Zeichen für Zeitspiel geben, darf die angreifende Mannschaft noch sechs Pässe spielen, bevor abgepfiffen wird. Bisher lag das im Ermessen der Referees. Hanning bewertet das positiv. „Aber die Durchsetzbarkeit wird schwierig. Die Schiris sind zum Teil schon jetzt überfordert. Es ist gefährlich, was ihnen zugemutet wird“, sagt er. „Es wird immer wieder Diskussionen geben, die wir nicht brauchen“, sagt auch Rauchfuß. „Ich glaube nicht, dass es bei den sechs Pässen bleiben wird. Man kann einfach hin- und hertippen und noch einen Freiwurf holen und noch einen Freiwurf. Das ist in meinen Augen keine Lösung für das passive Spiel“, kritisiert Nationaltrainer Dagur Sigurdsson.

Siebenmeter in den letzten 30 Sekunden

Begeht ein Abwehrspieler in den letzten 30 Sekunden eine grobe Regelwidrigkeit, erhält er eine Rote Karte und – das ist neu – die angreifende Mannschaft automatisch einen Siebenmeter.

Blaue Karte bedeutet Zusatzbericht

Auf eine Rote Karte kann ein Blaue folgen. Das heißt, es folgt ein Zusatzbericht, der eine Entscheidung der Disziplinarkommission nach sich zieht. Hanning lehnt die Regel ab: „Das ist Unsinn. Bei uns gibt es nach Roten Karten ohnehin einen Bericht. Der konnte schon bisher zu Sperren führen.“ Auch Rauchfuß hält die Blaue Karte für überflüssig. „Wir beschäftigen uns da nicht mit. Ich suche noch einen Hersteller von Hosenträgern, damit die Hosen nicht rutschen, bei dem, was die Schiedsrichter alles in den Taschen haben müssen“, sagt er: „Die neue Regel ist unseren internationalen Freunden geschuldet, die sich nicht in englischer Sprache artikulieren können.“

„Ei ins Nest gelegt“

Insgesamt sieht Rauchfuß kaum etwas Gutes. „Die IHF hat uns ein schönes Ei ins Nest gelegt“, sagt er. Bundestrainer Dagur Sigurdsson sieht viel Arbeit auf sich zukommen. „Wir müssen uns darauf einstellen, wir müssen ab Sommer mit den Spielern sprechen und auch die Sachen üben, die wir dann vorhaben. Wir müssen uns wirklich mit der Regeländerung beschäftigen, weil die Spieler aus einem anderen Modus in dieses Thema reinkommen.“ Einen Nutzen für die Fans sieht er nicht: „Ich glaube, dass es komplizierter für die Zuschauer wird.“

Quelle | www.sportschau.de

Die Zweitvertretung des VfL Gladbeck trägt ihr Achtelfinalspiel im Kreispokal bei SuS Olfen am Freitag, 15. Januar, um 20.15 Uhr aus.

Terminiert worden ist nun das Spiel im Achtelfinale des Handball-Kreispokals zwischen SuS Olfen und der Zweitvertretung des VfL Gladbeck. Ausgetragen wird es am Freitag, 15. Januar, in der Olfener Sporthalle an der Hoddenstraße. Los geht’s um 20.15 Uhr.

Die Rot-Weißen um Spielertrainer Heiko Brandes, die bekanntlich in der Landesliga um Punkte kämpfen, sind gegen den Kreisligisten favorisiert.

Noch nicht angesetzt worden ist dagegen die Achtelfinal-Partie zwischen dem TV Gladbeck und der DJK Schwarz-Weiß Gelsenkirchen-Süd.

Quelle | WAZ, Redaktion Gladbeck

Ahlen – Eintracht Dolberg hat beim VfL Gladbeck 2 mit 30:27 gewonnen. Das aber war ein hartes Stück Arbeit für den Aufsteiger, der auf dem Weg dorthin jedoch einen seiner wichtigsten Spieler durch eine ungewöhnliche Verletzung verlor.

Eintracht Dolberg hat sich mit einem 30:27 (11:15)-Arbeitssieg beim VfL Gladbeck 2 für die 24:35-Schmach gegen den HSV Herbede rehabilitiert.

Bis die zwei Punkte eingetütet waren, erlebte der Aufsteiger aber erneut Höhen und Tiefen. Zu Beginn vor allem Letztere, denn die Gäste erwischten einen katastrophalen Start. Nach acht Minuten lagen sie bereits mit 0:6 hinten. „In der Phase hat bei uns gar nichts funktioniert. Wir hatten hektische Ballverluste, haben technische Fehler gemacht und waren übermotiviert“, berichtete Trainer Thomas Steinhoff. Dadurch habe seine Sieben den VfL regelrecht zum Kontern eingeladen und der nahm dankend an. Dann aber besann sich die Eintracht eines Besseren, stellte auf eine 5:1-Deckung um, in der Marvin Senf den Abfangjäger gab. Dadurch war der Gladbecker Zielspieler an die kurze Leine genommen und gleichzeitig deren Angriffsinszenierungen um eine wichtige Waffe beraubt. „Marvin hat teilweise zwei Gegenspieler im Griff gehabt und den Gladbeckern ordentlich Probleme bereitet, Anspielstationen zu finden“, freute sich Thomas Steinhoff.

Über 8:4 (14.) und 10:8 (22.) pirschten sich die Dolberger langsam heran. Zur Pause lagen sie mit 11:15 zurück. Mit dem 18:18-Ausgleich nach 42 Minuten brach nun die beste Phase des SVE an. „Durch unsere stabile Abwehr sind wir immer wieder zu Gegenstößen gekommen und haben einfache Tore durch die zweite Welle erzielt“, so Steinhoff. Kurz darauf aber musste der Eintracht-Coach den nächsten Nackenschlag zur Kenntnis nehmen. Bei einer Aktion verletzte sich Tobias Lodenkemper. Der Dolberger Spielmacher zog sich einen tiefen Hautriss zwischen Daumen und Zeigefinger zu, der anschließend im Krankenhaus mit drei Stichen genäht werden musste. Dafür traten jetzt Malte Glaubitz und Niklas Heising auf den Plan, die viel Dampf und noch mehr Tore machten. Außerdem hatte Alexander Budde im Tor seinen Anteil daran, dass die Gäste nun ihrem zweiten Saisonsieg Konturen verliehen.

Und so machte der Landesliga-Neuling aus einem hauchdünnen 25:24 (54.) am Ende ein 30:27. „Die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, macht mich stolz. Wenn wir einen klaren Kopf bewahren, ist eben vieles möglich“, hielt Thomas Steinhoff fest.

SVE: Muer, Budde – M. Weghake (1), Griese (2), Bergmann (2), Manzatto-Bakalorz (1), P. Weghake (4/3), Senf (3), Taubitz, Glaubitz (5/1), Lodenkemper (4), Heising (5), Heißt (3)

Quelle | Ahlener Zeitung, Cedric Gebhardt

Der VfL Gladbeck gewann gegen die TSG A-H Bielefeld mit 36:27. VfL-Rückraumspieler Dustin Dalian zog sich dabei eine schwere Knieverletzung zu.

Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck feierten im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg. Die Freude über den deutlichen 36:27-Erfolg über den Vorjahresvierten TSG A-H Bielefeld fiel jedoch äußerst verhalten aus. Der Grund: Knapp fünf Minuten vor dem Ende der Partie zog sich VfL-Rückraumakteur Dustin Dalian eine schwere Knieverletzung zu. Der Gladbecker wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht.

VfL Gladbeck – TSG A-H Bielefeld 36:27 (18:14)

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 50.), Schneider (50. – 60. und bei einem Siebenmeter) – Sankalla (3), Steinbach (3), Kunze, Krönung (8/1), Mollenhauer (6), Bach (3), Giesbert (2), Kryzun (3), Janus (3), Dalian (2), Tolstych (3).

Spielfilm: 2:2 (7.), 3:4 (9.), 7:7 (13.), 9:9 (15.), 12:9 (20.), 16:12 (25.), 18:12 (28.), 18:14 (30.), 20:17 (34.), 22:17 (39.), 24:18 (41.), 28:19 (47.), 30:20 (49.), 32:24 (54.), 34:25 (57.), 36:27 (60.).

6:0-Punkte auf dem Konto
„Ich bin sprachlos“, bekannte Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, auch noch eine halbe Stunde nach dem Ende des Vergleichs mit der TSG aus Altenhagen-Heepen. „Ich hoffe das Beste für Dustin, vielleicht hat er sich ja doch nicht so böse verletzt wie es aussah.“

In der Riesener-Halle lief die 55. Minute, als Dalian bei einem Gegenstoß der Gäste in einem Zweikampf den Ball eroberte. Der 23-Jährige fiel daraufhin aufs Knie und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Parkett liegen.

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, die Gastgeber lagen gegen das hoch gehandelte Team aus Bielefeld mit 32:24 in Führung. Am Ende hieß es 36:28, womit der VfL Gladbeck nun 6:0-Punkte auf dem Konto hat. Michael Boy, der Trainer der Ostwestfalen, der zunächst nette Worte für Dustin Dalian fand, sagte zum Spiel: „Wir können uns besser präsentieren. Der Sieg für Gladbeck geht auch in der Höhe in Ordnung.“

Rot-Weiße dominieren die Partie
Sven Deffte war mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. „Richtig Freude kommt heute aber dennoch nicht auf“, betonte der Trainer des VfL. Deffte weiter: „Wir haben das Spiel auch deshalb gewonnen, weil wir mehr Wechselmöglichkeiten als Altenhagen hatten. Alle, die von der Bank gekommen sind, haben ihre Leistung gebracht.“ Was insbesondere auch für Dustin Dalian galt, der zwei Treffer zum Erfolg der Rot-Weißen beisteuerte.

„Wir waren heute abschlussstark“, sagte Max Krönung, der Haupttorschütze des VfL, der in der Begegnung mit der TSG A-H Bielefeld achtmal ins Schwarze traf und damit erneut zum erfolgreichsten Akteur der Gastgeber avancierte. Tatsächlich konnte Altenhagen-Heepen gegen die Angriffswucht der Gladbecker nur wenig entgegensetzen. 15 Minuten lang verlief die Partie ausgeglichen, danach dominierten die Gastgeber.

TSG-Trainer Michael Boy blieb nicht untätig: Er wechselte Torhüter Pascal Welge gegen Maximilian Conzen und er versuchte es mit verschiedenen Deckungssystemen. Ohne Erfolg.

„Wir haben immer sofort Antworten gefunden“, stellte Sven Deffte später fest. Nur ein Beispiel: Als die Gäste die VfL-Scharfschützen Max Krönung und Thorben Mollenhauer Mitte der zweiten Halbzeit kurz deckten, übernahm Youngster David Kryzun beinahe wie selbstverständlich Verantwortung und erzielte zwei seiner drei Treffer (46., 47.).

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

In der Handball-Landesliga feierte der VfL Gladbeck am ersten Spieltag einen 19:17-Heimerfolg über den HSV Herbede. VfL-Trainer Brandes war happy.

Dank einer überragenden Leistung der Abwehr feierte die Zweitvertretung des VfL Gladbeck am ersten Spieltag der Handball-Landesliga den ersten Sieg. Das Team um den neuen Trainer Heiko Brandes bezwang den HSV Herbede mit 19:17 (7:9). „Unsere Defensive“, lobte der Übungsleiter der Rot-Weißen, „hat super funktioniert.“

Spiel bleibt bis zum Schluss spannend
In einer Partie, die von beiden Abwehrreihen dominiert wurde, lag der VfL zur Pause mit zwei Toren zurück. „Wir sind eigentlich gut gestartet und mit 3:1 in Führung gegangen“, so Brandes. In der Folge suchten die Gladbecker im Angriff jedoch immer wieder 1:1-Situationen und rannten sich so in der 3:2:1-Deckung der Herbeder fest. Die Gäste taten sich gegen die 6:0 der Rot-Weißen aber auch schwer. Ungeachtet dessen gingen sie mit einem 9:7 in die Halbzeitpause.

„Ich habe offenbar die richtigen Worte gefunden“, sagte Brandes, dessen Mannschaft zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell wieder in Führung ging. Absetzen konnten sich die Gladbecker aber nicht, so dass die Zuschauer ein bis zum Schluss spannendes Spiel sahen. Weil die VfL-Abwehr aber auch nach dem Seitenwechsel sehr gut stand, blieben die beiden Punkte in der Riesener-Halle.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Ein Blick in die Personalbücher der Handball-Oberliga. Drittliga-Absteiger hoch eingeschätzt. Aber auch
„Durchmarsch-Team“ des HTV Sudwig/Westig wird nach Aufstieg in neuer Umgebung viel zugetraut

Ferndorf. In der Vorsaison haben die Handball-Vereine aus Hagen und dem Siegerland im Männerbereich tüchtig abgeräumt und nicht nur beide Aufsteiger in die 2. Liga (TuS Ferndorf und Eintracht Hagen) gestellt, sondern auch den Oberliga- Meister (TuS Volmetal) und einen Verbandsliga-Staffelsieger, nämlich den TuS Ferndorf II, der somit einer der Neulinge in der Oberliga ist. Das zweite neue Gesicht der Liga, die am 5. September startet, heißt HTV Sundwig-Westig, hat seines Zeichens mit nur einer Niederlage in zwei Spielzeiten den Durchmarsch von der Landes- in die Oberliga geschafft. Was ist von den beiden Aufsteigern zu erwarten? Nach Expertenmeinung werden sie getrennte Wege gehen, denn dem HTV traut man zu, mit seinem sowohl jungen als auch eingespielten und noch leicht verstärkten Kader gleich im Vorderfeld der Tabelle aufzutauchen. Der neue Ferndorfer Coach Michael Feldmann, der den zur Ersten aufgerückten Michael Lerscht ersetzt, wäre hingegen schon überglücklich, wenn seine Youngster halbwegs mithalten könnten. Da der hochtalentierte Halblinke Tim Kolb derzeit verletzt ist und der Vorjahres- Torschützenkönig Kai Ronge ebenfalls noch ausfällt, bestehen in den ersten Punktspielen wohl nur dann Erfolgschancen, wenn mehrere „Zweitliga-Pendler“ aushelfen.

 

VfL Gladbeck favorisiert

Ganz anders die Perspektiven beim dritten neuen Gesicht. Drittliga-Absteiger VfL Gladbeck hat den personellen Aderlass in engen Grenzen halten können und gilt bei den Konkurrenten als „der“ Favorit. Die überwiegende Meinung der Trainergilde lautet jedoch: „Uns steht erneut eine ganz spannende Saison.“ Wobei die Zahl der Titelaspiranten begrenzt ist. Da wäre Vorjahrs-Vize TuS Spenge, der unter seinem neuen Coach Dirk Elschner versuchen wird, eine ähnlich gute Rolle zu spielen. Ambitionen, vorne mitzumischen, darf man auch der Ahlener SG unterstellen. Das gilt in ähnlichem Maße für die ostwestfälischen Fusionsclubs LiT NSM, der mit einem blutjungen Kader (Altersschnitt von 20,4 Jahren) antritt und der TSG A-H Bielefeld, die zum „Hecht im Karpfenteich“ werden könnten – eine Rolle, die sich auch Rainer Hantusch, Coach des VfL Eintracht Hagen II, für sein Team vorstellen kann. Bloß nicht wieder zittern müssen: Das wünschen sich der Vorjahres- Aufsteiger SF Loxten und die ja erst mit einem spektakulären Finish vor dem Sturz in die Verbandsliga verschonte HSG Gevelsberg-Silschede, bei der jetzt Jörg Müller das Trainerzepter schwingt.

Quelle | WAZ, Bernd Großmann

Marius Leibner wird den Handballern des VfL Gladbeck lange fehlen. Der Kreisläufer hat sich den Meniskus, das Innenband und das vordere Kreuzband gerissen.

Die schlimmsten Befürchtungen der VfL-Handballer haben sich bestätigt: Ihr Kreisläufer Marius Leibner hat sich im Testspiel gegen den HSC Haltern-Sythen den Meniskus, das Innenband und das vordere Kreuzband gerissen. Der 23-Jährige wird in zwei Wochen operiert und fällt mindestens ein halbes Jahr aus.

„Diesen Schock müssen wir erst einmal alle verdauen“, sagte Tim Deffte, der Sportliche Leiter des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck, nachdem feststand, wie schwer sich Marius Leibner in der Testpartie am vergangenen Dienstag gegen den HSC Haltern-Sythen in der Riesener-Halle verletzt hatte. „Für Marius ist das natürlich sehr bitter“, betonte Tim Deffte, „er war zuletzt richtig gut in Form.“

Dass der Ausfall des Kreisläufers, der bekanntlich vor einem Jahr vom Verbandsligisten SV Westerholt an die Schützenstraße gewechselt ist, auch für die Mannschaft bitter ist, versteht sich von selbst. Leibner sollte im Wechselspiel mit Zugang Sebastian Janus die Kreisläufer-Position bei den ambitionierten Rot-Weißen übernehmen. Daraus wird jetzt erst einmal nichts.

Stellt sich die Frage, ob der VfL Gladbeck einen weiteren Spieler verpflichten wird, um den langfristigen Ausfall Leibners zu kompensieren. „Nein“, betont Tim Deffte, „wir werden versuchen, das im Team aufzufangen.“ Wie bereits in der vergangenen Saison, als Sebastian Dreiszis infolge einer Verletzung ausfiel, plant Trainer Sven Deffte nun mit Björn Sankalla als zweiten Kreisläufer. Dessen Position im rechten Rückraum kann Thorben Mollenhauer übernehmen, aber auch Pascal Kunze und, im Falle eines Falles, sogar Marcel Giesbert. „Unser Kader“, sagt Tim Deffte, „ist jetzt breiter aufgestellt als im vergangenen Jahr.“

Weil derzeit etliche VfL-er angeschlagen sind oder am Wochenende arbeiten müssen, haben die Gladbecker ihre beiden geplanten Testspiele gegen den SV Westerholt am Samstag, 22. August, und beim OSC Wölfe Rheinhausen einen Tag später gestern Vormittag abgesagt. Die beiden Deffte-Brüder taten sich mit dieser Entscheidung sehr schwer. Letztlich aber sahen sie angesichts von aktuell nur sechs oder sieben halbwegs gesunden Akteuren keine andere Wahl, als am Wochenende eine Pause einzulegen.

„Unsere Saisonvorbereitung war natürlich ganz anders geplant“, sagt Trainer Sven Deffte, der nun nur noch ein einziges Testspiel hat, ehe in der Oberliga Westfalen wieder um Punkte gespielt wird. Das steht am Samstag, 29. August, also eine Woche vor der Meisterschafts-Auftaktpartie der Gladbecker gegen die HSG Gevelsberg-Silschede, auf dem Programm, Gegner der Rot-Weißen ist der starke Niederrhein-Oberligist ART Düsseldorf. Anwurf in der Riesener Halle ist bereits um 15 Uhr.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff


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