08. Apr. 2013
VfL Gladbeck II feiert Sieg mit kleinen Makeln
Kollektives Aufatmen an der Schützenstraße: Die Landesliga-Reserve des VfL Gladbeck hat das Duell der Kellerkinder gegen den Letzten ASC Dortmund 09 in der Riesener-Halle mit 31:27 (11:11) gewonnen und damit eine Pflichtaufgabe im Abstiegskampf erledigt. Richtig zufrieden war Trainer Kai Brockmann nach dem Spiel allerdings nicht.
VfL Gladbeck II – ASC Dortmund 09 31:27 (11:11)
VfL: Schmidt, Korona, Friemel (6), Worecki (5), Steinbach (7), Wieck (3), J. Dommann (8/1), Lu. Dommann (1), Röttinger (1), Le. Dommann, Möllensiep, Singh-Toor, Kupries, Günther.
Und das nicht ganz unverständlich: Sein Team agierte von Beginn an nervös und ließ gegen die Gäste, die lediglich mit einem Auswechselspieler angereist waren, zu viele Gegentore zu. Die Verunsicherung im Abstiegskampf war in dieser Partie mit Händen zu greifen. Leistungsgerecht hieß es zur Pause 11:11.
Auch in Hälfte zwei gelang es den Hausherren nicht, den eigenen Rhythmus zu finden. Immerhin ein bisschen Stabilität verlieh Thomas Worecki den Rot-Weißen, der nach langer Verletzung sein Comeback gab und in dieser Phase wichtige Tore erzielte. Am Ende war deutlich zu spüren, dass den stark kämpfenden Dortmundern die Wechselmöglichkeiten fehlten, so dass sich die VfL-Reserve mit schnellen Gegenstößen in Szene setzen und das Spiel letztlich mit 31:27 gewann.
„Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben, aber wir haben viel zu viele Fehler gemacht. Ich hatte mir erhofft, dass wir hier mit mehr Souveränität ins Spiel gehen“, so Kai Brockmann nach der Partie verstimmt. Am Ende seien aber nur die zwei Punkte ausschlaggebend.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
16. Dez. 2012
VfL-Reserve kommt in Schalke unter die Räder
Der VfL Gladbeck II kam in der Handball-Landesliga bei der HSG Schalke 04/96 mit 22:41 (10:19) böse unter die Räder. Die Rothemden um Trainer Kai Brockmann mussten stark ersatzgeschwächt antreten und waren deshalb chancenlos.
In der Handball-Landesliga kam die zweite Mannschaft des VfL Gladbeck bei der HSG Schalke 04/96 mit 22:41 (10:19) böse unter die Räder. Die Rothemden um Trainer Kai Brockmann mussten in der Nachbarstadt stark ersatzgeschwächt antreten und waren deshalb chancenlos.
HSG Schalke 04/96 – VfL Gladbeck II 41:22 (19:10)
VfL Gladbeck II: Schmidt, Korona, Brandhorst (3), Nowak (1), Friemel (4), Wieck (3), Günther (2), König (1), Le. Dommann (4/2), Röttinger (4), Janko.
In Klein, Weinhold, Kupries, Möllensiep und Worecki musste Kai Brockmann am Samstagabend im Gelsenkirchener Schürenkamp gleich auf fünf Stammspieler verzichten, vor allem der Rückraum war davon betroffen. Weil Akteure aus dem Drittliga-Aufgebot dieses Mal nicht zur Verfügung standen – das Team von Holger Krimphove spielte parallel in Königshof um wichtige Punkte – wurde der Kader der Reserve mit Aktiven aus der dritten Mannschaft aufgefüllt. Doch gegen den Tabellenvierten der Landesliga reichte das nicht.
Am Anfang gaben die Rot-Weißen dabei noch eine durchaus gute Figur ab. Sie gerieten dann aber durch Gegenstöße schnell und deutlich ins Hintertreffen. Bereits zur Halbzeit stand es 10:19.
Schalke bleibt cool
In Hälfte zwei das gleiche Bild, Schalke blieb cool und hatte keine Probleme mit den ersatzgeschwächten Gästen. 22:41 lautete am Ende aus Gladbecker Sicht das ernüchternde Resultat. Ungeachtet dessen war VfL-Trainer Brockmann nicht allzu enttäuscht. „Ich muss denen, die ausgeholfen haben, ein Kompliment machen. Jeder hat alles gegeben“, so der Coach.
Dennoch bleibt man nach der Niederlage tief im Abstiegssumpf stecken und muss im neuen Jahr vor allem gegen die direkten Konkurrenten punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
22. Okt. 2012
VfL-Reserve kassiert böse Klatsche
Viel Arbeit liegt in den kommenden Tagen vor Trainer Kai Brockmann und der VfL-Reserve. Die Gladbecker Landsliga-Vertretung kam beim Lüner SV ordentlich unter die Räder. Am Ende hieß es 44:25 für die Gastgeber.
Die Landesliga-Reserve des VfL Gladbeck kommt einfach nicht in Tritt. Im fünften Spiel setzte es für die Rothemden die vierte Niederlage – und die fiel deutlich aus. Mit 44:25 kam man beim Lüner SV unter die Räder.
Lüner SV -VfL Gladbeck II 44:25 (18:11)
VfL: Schmidt, Korona, Wieck (2), Nowak (1), Janko (1), Günther (1), Le. Dommann (1), Möllensiep (4), Kupries (2), Brandhorst (4), J. Dommann (3), Friemel (2), Weinhold (4), Lu. Dommann
„Heute hat überhaupt nichts funktioniert. Wir haben so viel probiert, aber es ging nichts. Die Niederlage ist auch in dieser Höhe absolut verdient“, äußerte sich Reserve-Coach Brockmann nach der Partie angefressen. Tatsächlich ging für sein Team von Beginn an alles schief. Mit Thomas Worecki fiel ein wichtiger Rückraumakteur bereits vor dem Spiel aus und auch Dennis Möllensiep musste nach einigen Minuten verletzungsbedingt ausscheiden. In Deckung und Offensive fand man überhaupt keine Mittel und konnte dem Gegner kaum ernsthaft Paroli bieten.
Die zweite Hälfte war nur eine Fortsetzung der Pannenserie. Egal ob einfache oder doppelte Manndeckung, 6:0-Deckung oder sieben Feldspieler – keines von Brockmanns taktischen Mitteln funktionierte. Sein Team bot eine schwache Leistung und wurde von gut aufgelegten Lünern mit 44:25 aus der Halle geschossen.
„Das war eine Leistung, die auch in der Bezirksliga nicht zum Sieg gereicht hätte. Das kommt davon, dass wir so schlecht trainieren“, ärgerte sich Kai Brockmann. Auf ihn und sein Team kommt nach einem solch desolaten Spiel viel Arbeit zu.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher


