25. Juni 2016
VfL Gladbeck beginnt mit der Saisonvorbereitung
Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck starten in die Saisonvorbereitung. Zunächst steht der obligatorische Laktattest auf dem Programm.
Die Handball-freie Zeit geht für das Oberliga-Team des VfL Gladbeck allmählich zu Ende. Am Montag, 4. Juli, bittet Coach Sven Deffte seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Vorher, nämlich bereits am heutigen Samstag, treffen sich die Rot-Weißen im Wittringer Stadion. Auf dem Programm steht der obligatorische Laktattest. Gegen 10 Uhr werden die ersten VfL-er ihre Runden drehen.
Ab dem 4. Juli warten einmal mehr harte Tagen und Wochen auf die Spieler des VfL Gladbeck. Viele Trainingseinheiten stehen auf dem Programm, Trainingswochenenden und diverse Turnierteilnahmen sowie Testspiele. Bis zum Saisonauftakt am 10. September bei der Zweitvertretung des VfL Eintracht Hagen gilt es, wieder in Form zu kommen, Systeme zu finden, mit denen der Ausfall von Haupttorschütze Max Krönung, der sich bekanntlich bei der Polizei-Europameisterschaft einen Kreuzbandriss zugezogen hat und zumindest die komplette Hinrunde ausfallen wird, kompensiert werden kann, und auch die Zugänge zu integrieren. Der VfL Gladbeck hat wie berichtet in Christoph Enders (Rheinwacht Dinslaken, Kreisläufer), Sebastian Büttner (Bergischer HC II, Torwart) und Mats Pfänder (DJK Oespel-Kley, Rückraum Mitte) drei neue Akteure verpflichtet.
Und Dustin Dalian ist ja eigentlich auch ein Zugang, der Rückraumlinke, der vor der vergangenen Saison nach Gladbeck zurückgekehrt ist, hatte sich ja am dritten Spieltag der Runde 2015/2016 eine schwere Knieverletzung eingehandelt.
Quelle | WAZ, Redaktion Gladbeck
13. Apr. 2015
VfL Gladbeck II teilt mit Bergkamen die Punkte

Heiko Brandes
Gladbeck/Bergkamen. Trotz Unterstützung aus dem Drittliga-Team kam der VfL Gladbeck II in der Handball-Landesliga bei TuRa Bergkamen II über ein Remis nicht hinaus.
Im Schlüsselspiel gegen den Abstieg kam der VfL Gladbeck II trotz personeller Unterstützung aus der ersten Mannschaft nicht über ein 27:27-Unentschieden bei Tabellennachbar TuRa Bergkamen II hinaus. Im Lager der Rot-Weißen konnte man dieses Ergebnis nicht so recht einordnen.
HC TuRa Bergkamen II – VfL Gladbeck II 27:27 (12:12)
VfL Gladbeck II: Korona, Sieg, Brandes (2), Friemel (2), Möllensiep (6), Tolstych (2/2), Kramer (5), Brandhorst (1), Singh-Toor (6), Dommann (3/3), Deffte, Koenig, Wieck, Hinz.
„Es war ein ausgeglichenes Spiel und eigentlich geht das Unentschieden in Ordnung“, sagte zum Beispiel Reserve-Coach David Nowak, aber nicht ohne anzuschieben, dass dieser Punkt in der jetzigen Situation immer noch zu wenig sei. Diese Meinung kann man durchaus teilen, zumal in Heiko Brandes, Don Singh-Toor und Sven Deffte gleich zwei aktuelle und ein ehemaliger Drittliga-Spieler zur Unterstützung einsprangen.
Über die gesamte Spielzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen, zur Halbzeit stand es folgerichtig 12:12. Vor allem in der Offensive hakte es bei den Gästen, gleichzeitig ließ sich Bergkamen nicht abschütteln. Am Ende stand ein objektiv leistungsgerechtes 27:27-Unentschieden.
Immerhin habe man durch dieses Resultat den direkten Vergleich mit Bergkamen gewonnen. Dennoch betrachte er das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge, erklärte David Nowak nach der Partie.
Quelle | WAZ, Sebastian Himmelseher
18. Jan. 2013
VfL muss auf Schmedt verzichten
Die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck stellen sich am zweiten Rückrundenspieltag beim VfL Edewecht vor. Die Rot-Weißen sind in der Begegnung mit dem Tabellenvierten Außenseiter, gleichwohl wollen sie im Ammerland punkten.
Rund 460 Kilometer und zwischendurch das schwere Spiel beim Tabellenvierten VfL Edewecht stehen am heutigen Samstag für den VfL Gladbeck auf dem Programm. Dass die Rot-Weißen von ihrem vergleichsweise langen Trip ins Ammerland nicht mit leeren Händen zurückkehren wollen, versteht sich dabei von selbst. „Unser Ziel ist es, in Edewecht zu gewinnen“, betont Holger Krimphove, der Gladbecker Trainer.
Krimphove ist ungeachtet dieser Aussage Realist genug, um die Kräfteverhältnisse einzuschätzen: „Edewecht ist Favorit, ganz klar. Aber wir haben vor Weihnachten gezeigt, dass wir in der Lage sind, nicht nur gegen jede Mannschaft aus der Dritten Liga mitzuhalten, sondern sogar punkten können.“ Um einen ähnlichen Coup zu landen wie beispielsweise in der Begegnung mit Tabellenführer TuS Wermelskirchen muss den Gladbeckern heute indes vieles, genauer: beinahe alles gelingen.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie das Team um Kapitän Tim Deffte die Niederlage gegen den VfL Gummersbach II verkraftet hat? Am vergangenen Samstag verspielten die Gladbecker in der Partie gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bekanntlich einen Vorsprung von fünf Toren. Besonders bitter: Der Siegtreffer der Gummersbacher fiel mit der Schlusssirene. „Wir haben darüber geredet“, sagt Krimphove, „aber nur kurz. Viel wichtiger war es mir, intensiv zu weiter arbeiten, damit wir für das Spiel in Edewecht vorbereitet sind.“ Gegen Gummersbach habe sein Team in den letzten 15 Minuten die notwendige Cleverness vermissen lassen, so der Gladbecker Übungsleiter. Und weiter: „Wir haben vorne zu schnell abgeschlossen und hinten zu schnell Tore kassiert.“
Wenn sich die Mannschaft des VfL Gladbeck heute Mittag um 12 Uhr in Richtung Edewecht aufmacht, wird Sebastian Schmedt fehlen. Der Linksaußen, der im bisherigen Saisonverlauf immerhin 40 Treffer erzielte, muss aus Studiengründen passen. Und zwar nicht nur in der Begegnung mit dem Tabellenvierten, sondern auch in den beiden folgenden Spielen gegen den Zweitplatzierten Wilhelmshavener HV und beim TSV Bayer Dormagen. Ersetzen werden Schmedt die Nachwuchskräfte Recep Koraman und Don Singh Toor. „Beide haben sich gut entwickelt“, so Krimphove.
Der Trainer der Gladbecker war sich am Freitagabend noch nicht sicher, ob er in Edewecht mit Alexander Tesch planen kann oder nicht. Der Kreisläufer plagte sich unter der Woche mit einem grippalen Infekt herum. Sollte er ausfallen, dürften Routinier Sven Deffte und Steffen Lüning Teschs Part übernehmen.
Quelle: WAZ, Thomas Dieckhoff


