01. Dez. 2012
VfL II gewinnt Handball-Krimi gegen Brechten
Lange spannte die Handball-Reserve des VfL Gladbeck Zuschauer und ihren eigenen Trainer auf die Folter,. Aber am Ende war der große Coup perfekt: In einem wahren Krimi besiegten die Rothemden überraschend den Tabellenvierten TV Brechten mit 27:26.
VfL Gladbeck II – TV Brechten 27:26 (16:16)
VfL Gladbeck II: Korona, Schmidt, J. Dommann (6), Möllensiep (6), Worecki (2), Günther (1), Kunze (4), Friemel (4), Wieck (3), Weinhold (1), Kupries.
In den letzten Sekunden mussten die Gladbecker ihre Führung mit allem verteidigen, was sie hatten. Als die Schlusssirene ertönte, stürmten alle in rot und weiß auf die Platte und bildeten spontan einen Jubelkreis, die Emotionen brachen nur so heraus.
Wer sich das Spiel angesehen hatte, wusste auch, warum: Von Beginn an begegneten sich der VfL II und Brechten auf Augenhöhe, die hoch eingeschätzten Gäste hatten vor allem Probleme mit der offensiven Deckung der Gladbecker und fanden ihren Meister oft im stark parierenden Philipp Korona. Nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte stand es 16:16.
Torhüter in Topform
In der zweiten Halbzeit agierten die Gastgeber zwischenzeitlich nicht mehr so konsequent, fanden aber schnell zurück zur Stärke aus dem ersten Abschnitt. Der TV Brechten tat sich weiter enorm schwer und scheiterte nun immer wieder an Michael Schmidt im Tor der Rot-Weißen – wohl dem Trainer, der gleich zwei Keeper in Topform aufbieten kann. In der Schlussminute wurde es dann hektisch, aber letztlich retteten die Rothemden ihren knappen Vorsprung über die Zeit.
„Wir haben heut die zwei Punkte geholt, die wir letzte Woche in Dortmund liegen gelassen haben. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über den Sieg“, so das rationale Fazit von VfL-Coach Kai Brockmann zu einem wahrlich nervenaufreibendem Spiel.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
04. Nov. 2012
VfL-Reserve feiert 45:30-Kantersieg in Ahlen
In der Handball-Landesliga feierte der VfL Gladbeck II einen 45:30-Erfolg bei der SG Ahlen II. Die Partie war bereits zur Halbzeitpause entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt führten die Gladbecker bereits mit 23:11.
In der Handball-Landesliga ist der zweiten Mannschaft des VfL Gladbeck ein fulminanter Befreiungsschlag gelungen. Beim hochverdienten 45:30-Auswärtserfolg gegen den Tabellennachbarn Ahlener SG glänzte das Team von Trainer Kai Brockmann vor allem in Halbzeit eins und durchbrach so seinen Negativtrend.
VfL II: Korona, Schmidt, Günther (1), Brandhorst (1), Friemel (1), Koraman (10), Kunze (5), Weinhold (8/1), Le. Dommann (7/3), Möllensiep (2), Worecki (3), Singh-Toor (2), Steinbach (5/2), Nowak.
Nach wenigen Minuten stand es bereits 5:0 für die Rothemden, die Ahlener wussten kaum, wie ihnen geschah. Pascal Kunze und Recep Koraman, die an diesem Wochenende in der Reserve aushalfen, lenkten das Spiel klug, zudem überragte Gordon Weinhold in der Abwehr. „Das war natürlich ein Bombenstart“, freute sich Coach Kai Brockmann. Aus einer sicheren Deckung heraus konnte sein Team in der Folge ein hervorragendes Tempospiel aufziehen und den Ahlenern enteilen. Bereits zur Pause war die Partie bei einem Stand von 23:11 für den VfL II quasi entschieden.
Und auch wenn die Brockmann-Sieben die Zügel in Hälfte zwei etwas schleifen ließ – ernsthaft gefährlich wurden die Ahlener nicht mehr, zumindest was den Spielstand anging. Körperlich hingegen langten die Gastgeber noch einmal richtig zu: Kurz vor dem Ende zückte der Schiedsrichter vier Mal Rot gegen die SG.
„Das ist natürlich traurig, dass am Ende solche Frustfouls aufkommen, aber zum Glück hat sich niemand verletzt“, äußerte sich Brockmann, wandte sich aber schnell wieder seinem Team zu. „Ausschlaggebend war heute, dass wir gewollt und sehr gut gestanden haben. Wir konnten einen Gegenstoß nach dem anderen laufen“, resümierte er.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
30. Sep. 2012
VfL-Reserve setzt ein Ausrufezeichen
Neuling VfL Gladbeck II hat in der Handball-Landesliga den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Rot-Weißen bezwangen im Duell der Aufsteiger den HSV Herbede deutlich mit 36:29 (15:13).
Ausrufezeichen in der Landesliga: Die Handball-Reserve des VfL Gladbeck hat im letzen Spiel vor der dreiwöchigen Herbstpause Mitaufsteiger HSV Herbede mit einem 39:26 (15:13) aus der Riesener-Halle geschossen – ein verdienter Sieg für die Rot-Weißen nach einer hervorragenden zweiten Hälfte.
VfL Gladbeck II – HSV Herbede 36:29 (15:13)
VfL Gladbeck II: Klein, Schmidt, Korona, Worecki (1), Koraman (8), Möllensiep (8/3), Weinhold (1), J. Dommann (12/2), Lu. Dommann (1), Günther (1), Brandhorst (3), Janko (1), Singh-Toor, Nowak.
Im ersten Abschnitt dominierte der VfL II bereits die Partie, doch einen wirklichen Vorsprung konnten sich die Gastgeber nicht herausspielen. In der Chancenverwertung haperte es noch und so hieß es zur Pause „nur“ 15:13 für die Gladbecker.
Kurz nach dem Seitenwechsel schlug dann die Stunde der Rothemden: Aus einer kompakt und aggressiv agierenden Deckung heraus zwangen die Gastgeber den HSV immer wieder zu Fehlern und konnten so im Gegenstoß schnelle Tore erzielen, die Herbede empfindlich trafen. „Wir haben gut zugepackt und kamen dann übers Tempo“, war Trainer Kai Brockmann zufrieden. Außerdem konnten sich die Gastgeber einmal mehr auf ihre Torhüter verlassen: Fabian Klein parierte in Halbzeit eins ordentlich, Michael Schmidt machte seine Sache in der zweiten Hälfte überragend. Auch dank ihnen hieß es letztlich vollkommen verdient 36:29 für den VfL II.
„Das war ein Sieg für die Moral. Heute waren wir einfach mal dran und haben uns den Erfolg verdient“, so Brockmanns Kommentar zum ersten Sieg in der neuen Saison. Sein Team scheint in der Landesliga angekommen zu sein.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher


