16. Dez. 2012
VfL-Reserve kommt in Schalke unter die Räder
Der VfL Gladbeck II kam in der Handball-Landesliga bei der HSG Schalke 04/96 mit 22:41 (10:19) böse unter die Räder. Die Rothemden um Trainer Kai Brockmann mussten stark ersatzgeschwächt antreten und waren deshalb chancenlos.
In der Handball-Landesliga kam die zweite Mannschaft des VfL Gladbeck bei der HSG Schalke 04/96 mit 22:41 (10:19) böse unter die Räder. Die Rothemden um Trainer Kai Brockmann mussten in der Nachbarstadt stark ersatzgeschwächt antreten und waren deshalb chancenlos.
HSG Schalke 04/96 – VfL Gladbeck II 41:22 (19:10)
VfL Gladbeck II: Schmidt, Korona, Brandhorst (3), Nowak (1), Friemel (4), Wieck (3), Günther (2), König (1), Le. Dommann (4/2), Röttinger (4), Janko.
In Klein, Weinhold, Kupries, Möllensiep und Worecki musste Kai Brockmann am Samstagabend im Gelsenkirchener Schürenkamp gleich auf fünf Stammspieler verzichten, vor allem der Rückraum war davon betroffen. Weil Akteure aus dem Drittliga-Aufgebot dieses Mal nicht zur Verfügung standen – das Team von Holger Krimphove spielte parallel in Königshof um wichtige Punkte – wurde der Kader der Reserve mit Aktiven aus der dritten Mannschaft aufgefüllt. Doch gegen den Tabellenvierten der Landesliga reichte das nicht.
Am Anfang gaben die Rot-Weißen dabei noch eine durchaus gute Figur ab. Sie gerieten dann aber durch Gegenstöße schnell und deutlich ins Hintertreffen. Bereits zur Halbzeit stand es 10:19.
Schalke bleibt cool
In Hälfte zwei das gleiche Bild, Schalke blieb cool und hatte keine Probleme mit den ersatzgeschwächten Gästen. 22:41 lautete am Ende aus Gladbecker Sicht das ernüchternde Resultat. Ungeachtet dessen war VfL-Trainer Brockmann nicht allzu enttäuscht. „Ich muss denen, die ausgeholfen haben, ein Kompliment machen. Jeder hat alles gegeben“, so der Coach.
Dennoch bleibt man nach der Niederlage tief im Abstiegssumpf stecken und muss im neuen Jahr vor allem gegen die direkten Konkurrenten punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
22. Okt. 2012
VfL-Reserve kassiert böse Klatsche
Viel Arbeit liegt in den kommenden Tagen vor Trainer Kai Brockmann und der VfL-Reserve. Die Gladbecker Landsliga-Vertretung kam beim Lüner SV ordentlich unter die Räder. Am Ende hieß es 44:25 für die Gastgeber.
Die Landesliga-Reserve des VfL Gladbeck kommt einfach nicht in Tritt. Im fünften Spiel setzte es für die Rothemden die vierte Niederlage – und die fiel deutlich aus. Mit 44:25 kam man beim Lüner SV unter die Räder.
Lüner SV -VfL Gladbeck II 44:25 (18:11)
VfL: Schmidt, Korona, Wieck (2), Nowak (1), Janko (1), Günther (1), Le. Dommann (1), Möllensiep (4), Kupries (2), Brandhorst (4), J. Dommann (3), Friemel (2), Weinhold (4), Lu. Dommann
„Heute hat überhaupt nichts funktioniert. Wir haben so viel probiert, aber es ging nichts. Die Niederlage ist auch in dieser Höhe absolut verdient“, äußerte sich Reserve-Coach Brockmann nach der Partie angefressen. Tatsächlich ging für sein Team von Beginn an alles schief. Mit Thomas Worecki fiel ein wichtiger Rückraumakteur bereits vor dem Spiel aus und auch Dennis Möllensiep musste nach einigen Minuten verletzungsbedingt ausscheiden. In Deckung und Offensive fand man überhaupt keine Mittel und konnte dem Gegner kaum ernsthaft Paroli bieten.
Die zweite Hälfte war nur eine Fortsetzung der Pannenserie. Egal ob einfache oder doppelte Manndeckung, 6:0-Deckung oder sieben Feldspieler – keines von Brockmanns taktischen Mitteln funktionierte. Sein Team bot eine schwache Leistung und wurde von gut aufgelegten Lünern mit 44:25 aus der Halle geschossen.
„Das war eine Leistung, die auch in der Bezirksliga nicht zum Sieg gereicht hätte. Das kommt davon, dass wir so schlecht trainieren“, ärgerte sich Kai Brockmann. Auf ihn und sein Team kommt nach einem solch desolaten Spiel viel Arbeit zu.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher
07. Sep. 2012
VfL-Reserve fehlt die Cleverness
Die in die Handball-Landesliga aufgestiegene Reserve des VfL Gladbeck unterlag am ersten Spieltag Verbandsliga-Absteiger ATV Dorstfeld mit 26:30 (9:13). Die Rot-Weißen ließen die notwendige Cleverness vermissen.
„Heute haben wir Lehrgeld bezahlt“, lautete das ernüchternde Fazit von Kai Brockmann, Trainer der Handball-Reserve des VfL Gladbeck. Zum Auftakt der neuen Saison in der Landesliga verlor sein Team unglücklich mit 26:30 (9:13) beim ATV Dorstfeld.
Dabei waren die Rothemden in der Begegnung mit dem Verbandsliga-Absteiger sicher nicht chancenlos, stellten sich aber nicht immer sehr glücklich an.
Möllensiep scheidet verletzt aus
In der ersten Halbzeit gab es in der Offensive freie Chancen zuhauf – genutzt wurden davon nur wenige. „Das ist sehr ärgerlich, da haben wir eine unglückliche Figur gemacht“, gab Brockmann nach der Partie zu. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Dennis Möllensiep früh, was die Torgefahr aus dem Gladbecker Rückraum zusätzlich schmälerte.
Und die Rot-Weißen hatten auch im Deckungsbereich noch eindeutig Luft nach oben, die Automatismen schienen noch nicht zu greifen. So hieß es zur Pause 13:9 für die Gastgeber.
Nach dem Seitenwechsel stellte die VfL-Reserve die Deckung um. Sie stand fortan sicherer als zuvor. Das hob auch Kai Brockmann lobend hervor: „Das hat wirklich gut funktioniert, abgesehen von den Gegenstößen.“
Gast vergibt zu viele Chancen
Ja, die Gegenstöße: Im Angriffsspiel haperte es nämlich auch in der zweiten Hälfte weiter, Chancen wurden vergeben, Bälle trudelten nach fehlender Absprache ins Aus. Dass solche Fehler in der Landesliga bestraft werden, musste das junge Team des VfL II dann schmerzlich erfahren. Trotz zwischenzeitlicher Führung mit einem Tor und großen Möglichkeiten musste sich der Aufsteiger letztlich mit 26:30 geschlagen geben.
„Wir waren relativ gleichwertig, aber uns fehlte die Abgezocktheit“, resümierte Kai Brockmann nach der Partie.
Quelle: WAZ, Sebastian Himmelseher


